letzte Aktualisierung | 17.07.2008
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Die Entwicklung der Forschung und Lehre im Fach Ur- und Frühgeschichte und der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

1. Einleitung
2. 1859–1929 - Die Anfänge unter F. Klopfleisch und G. Eichhorn
3. 1930–1945 - Die Konsolidierung unter G. Neumann und das Institut im „Dritten Reich“
4. 1945–1967 - Vom Neuanfang nach dem Krieg bis zur Emeritierung G. Neumanns
5. 1968–1991 - Von der "Dritten Hochschulreform der DDR" bis zur „Abwicklung“
6. 1991 ff. - Die Wiederaufnahme der akademischen Fachausbildung nach der politischen Wende
7. Weiterführende Literatur

1. Einleitung

Der Bereich für Ur- und Frühgeschichte blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Bereits ab 1859 wurden Lehrveranstaltungen zur prähistorischen Archäologie an der Universität Jena angeboten. Von einigen kurzen Unterbrechungen abgesehen, wird das Fach bis heute gelehrt. Durch die Schaffung einer Honorarprofessur für Vor- und Frühgeschichte 1927 bzw. einer außerordentlichen Professur für Vorgeschichte 1934 konnte die personelle und finanzielle Ausstattung verbessert werden.

1863 wurde durch eine Schenkung der Grundstock zur ur- und frühgeschichtlichen Sammlung gelegt. Durch Ankäufe und eigene Ausgrabungen wuchs der Bestand beträchtlich an, so daß die heute etwa 45.000 Inventarnummern umfassende Sammlung zu den ältesten und größten ihrer Art an einer deutschen Universität gehört. Auch für die Entwicklung der Bodendenkmalpflege in Thüringen spielten die Jenaer Fachvertreter eine wichtige Rolle.

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