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Altenburg wird vornehmlich mit der Erfindung des Skatspiels in Verbindung gebracht. Weniger bekannt sind dagegen eine Vielzahl von bedeutenden Bauwerken, die das Stadtbild prägen. Zu nennen sind insbesondere das auf einem Porphyrfelsen gelegene Schloss Altenburg, die Bartholomäikirche, das Rathaus im Renaissancestil, der Kunstturm und vor Allem das Wahrzeichen der Stadt, die „Roten Spitzen“. Bei den „Roten Spitzen“ handelt es sich um die Westtürme der ganz in Backstein errichteten, ehemaligen Kirche St. Marien. Die Türme sind der letzte sichtbare Rest des Augustiner-Chorherrrenstifts zu Altenburg (sogenanntes Bergerkloster). Die Stiftsanlage geht auf eine Stiftung Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) zurück. Die denkmalgerechte Instandsetzung des Kulturdenkmals „Rote Spitzen“ wird im Rahmen des Denkmalpflegeprogramms „National wertvolle Kulturdenkmäler“ durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Die Finanzierung setzt sich aus städtischen, Landes- und Bundesmitteln zusammen. Als Bestandteil der Maßnahme sind archäologische Untersuchungen mit eingebunden.
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