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Die Specksteinvorkommen in der Region um Nuuk (Zentralwestgrönland) werden seit etwa 4.000-3.500 Jahren von Paläo- Eskimo über Wikingern und Neo-Eskimo bis heute zur Herstellung von Lampen und Gefäßen genutzt. Diese Specksteinprodukte waren in historischen Zeiten für die Region Nuuk eine wertvolle Ressource im Rahmen überregionaler Tausch- und Handelsbeziehungen. In der Arktis sind dadurch entstehende netzwerkartige Verbindungen von zentraler Bedeutung: sie ermöglichen nicht nur die Nutzung lokal nicht vorhandener Ressourcen, sondern sind Teil von Mobilität und weitreichenden sozialen Beziehungen, die das Leben angesichts in Raum und Zeit fluktuierender Ressourcen sichern. Im Sommer 2005 sollen die geologischen und archäologischen Charakteristika der Specksteinvorkommen gesichtet und daraus ein Projekt entwickelt werden, das folgende Ansätze hat: -Ethnohistorischer Ansatz: Feststellung der Beziehung zwischen historischen Quellen und archäologischen Daten -Naturwissenschaftlicher Ansatz: Untersuchungen zur Herkunftsbestimmung von Specksteinartefakten -Archäologischer Ansatz: Erfassung der Specksteinartefakttypen. Zusammenarbeit : SILA (Grönland-Forschungszentrum des Dänischen Nationalmuseums, Kopenhagen), Grönländisches Nationalmuseum und –archiv (Nuuk) Förderung 2005, 2006-2007: DFG
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