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Prof. Dr. C. Pasda: Vorlesung „Einführung in die Urgeschichte“ (Modul 1) Die Urgeschichte erforscht die eiszeitlichen und nacheiszeitlichen Jäger und Sammler in Europa. Allerdings stehen hierzu nur materielle Hinterlassenschaften zur Verfügung. Dies sind zumeist Steinartefakte, andere Quellengattungen sind sehr selten. Zu deren Auswertung hat die Urgeschichte eigene Konzepte und Methoden entwickelt, in die im Rahmen der Vorlesung eingeführt wird. Darauf aufbauend werden Ergebnisse zur Gliederung, Chronologie und Phasendefinition der Urgeschichte vermittelt. Zeit/Ort: Mo, 1315-1400 (HS 146 UHG) Voraussetzung: keine Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme und Klausur Literatur: wird in der Vorlesung bekannt gegeben Prof. Dr. C. Pasda: Vorlesung „Mesolithikum“ (Modul 2) Der Abschluß des viersemestrigen Vorlesungszyklus vermittelt den aktuellen Forschungsstand über die nacheiszeitlichen Jäger und Sammler in Mitteleuropa und angrenzenden Regionen. Zeit/Ort: Mo, 0830-1000 (HS 146 UHG) Bitte auf Aushang über eventuelle Verlegung auf zeitlich späteren Termin achten! Voraussetzung: bestandenes Modul 1 Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme und Klausur Literatur: wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Zum Eistieg: M. Street et al., Final Paleolithic and Mesoolithic research in reunified Germany. – Journ. World Prehist. 15, 2001, 365-453. Prof. Dr. C. Pasda: Übung „Neue Literatur zur Urgeschichte“ (Modul 6) Da die häufigste Quellengattung der Urgeschichte Steinartefakte sind, stehen technologische Fragestellungen im Zentrum dieser Wissenschaft zur Erforschung der frühen Humangeschichte. Von außen, von nicht-urgeschichtlichen Wissenschaften wird die Erforschung der Alt- und Mittelsteinzeit dafür aber kritisiert. Die in der Übung durchgeführte Erarbeitung eines Buches (Dobres 2000) wird zeigen, dass diese Kritik nicht berechtigt ist, da technologische Praxis Teil der physischen und sozialen Welt von Menschen ist. Zeit/Ort: Di, 0915-1045 (Seminarraum Löbdergraben 24a) Voraussetzung: bestandenes Modul 1 Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme und Referat Literatur: M.-A. Dobres: Technology and social agency – Outlining a practice framework for archaeology (Malden 2000). Prof. Dr. C. Pasda: Übung „Auswertung eines paläolithischen Fundinventars (Ölknitz)“ (Modul 6) Im Rahmen einer mehrjährigen Veranstaltung werden die Steinartefakte der Institutsgrabung 1932 am spätjungpaläolithischen Fundplatz Ölknitz (Saale-Holzland-Kreis) bearbeitet. In diesem Semester wird die Auswertung der mittels EDV aufgenommenen unmodifizierten Steinartefakte durchgeführt. Zeit/Ort: n. V. 2 SWS (Praktikumsraum Löbdergraben 24a) Terminfestlegung: Di, 17.10. um 1215 im Praktikumsraum Löbdergraben 24a Voraussetzung: bestandene Module 1 und 2 Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme Literatur: J. Hahn: Erkennen und Bestimmen von Stein- und Knochenartefakten (Tübingen 1993). Prof. Dr. C. Pasda: Kolloquium „Urgeschichtliches Forschungskolloquium“ In der Veranstaltung wird der im Rahmen von Jahres- und Magisterarbeiten, Dissertationen und Forschungsprojekten erarbeitete der Stand der urgeschichtlichen Forschungen an der Universität Jena durch Studierende, Absolventen, Dozenten und Projektbeteiligte vermittelt. Zeit/Ort: n.V. 1 SWS, 14tägl. (Seminarraum Löbdergraben 24a) Terminfestlegung: Mi, 18.10. um 1215 im Seminarraum Löbdergraben 24a Voraussetzung: Interesse an Urgeschichte Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme und Referat Kandidaten für Referate: Bechtoldt (JA), Hemmann (JA), Hopf (JA), Hofmann/Neubeck/Vökler (Grönland), Liebermann (Diss), W. Müller (Archäozoologie), Pasda (Grönland).
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