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Im Vorfeld des Braunkohletagebaus Cottbus-Nord wurden 1997 durch das Brandenburgische Landesamt für Archäologie auf 360m² materielle Hinterlassenschaften eines rückenspitzenführenden Spätpaläolithikums ausgegraben. Dieser als ´Kleinlieskow 120 ´ bezeichnete Fundplatz zeichnet sich durch einen dünnen, auf eine schwache Bodenbildung beschränkten archäologischen Horizont aus, sowie durch drei räumlich getrennte Steinartefaktkonzentrationen, zum Teil mit als Feuerstelle gedeuteten evidenten Strukturen. Natürliche Verlagerungen der Funde lassen sich nicht feststellen. Damit liegen ideale Bedingungen vor, über Steinartefakte die interne Dynamik der sozialen Welt spätestpleistozäner Menschen zu erfassen. Laufzeit: seit 1998
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