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Thüringen ist eine der klassischen Forschungsregionen zum späten Jungpaläolithikum (Magdalénien) in Europa. Über studentische Praktika, Jahres- und Magisterarbeiten werden die in der Sammlung des Bereichs für Ur- und Frühgeschichte befindlichen Fundkomplexe aufgearbeitet. In Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie wird zudem das wissenschaftliche Potential gefährdeter Bodendenkmäler dieser Zeit im Saale-Orla-Kreis durch Ausgrabungen erfasst. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Fundkomplexe: Döbritz–Hochfläche über der Kniegrotte (Sondagen 2008 und 2009) Eisenberg–Ahlendorf (Magisterarbeit P. Balthasar) Etzdorf–Am nassen Wald (studentische Übung) Jena–An der Hohen Saale (Jahresarbeit D. Vökler 2006) Kahla–Löbschütz (studentische Übung, Jahresarbeiten P. Balthasar, S. Friedow und N. Gießmann) Ölknitz–Grabung Neumann 1932 (studentische Übung und Magisterarbeit L. Hemmann) Rothenstein–Kuhberg (Jahresarbeit L. Hemmann 2006) Archäologie: Peter Balthasar, Sandra Friedow, Nicole Gießmann, Marcel Günther, Luise Hemmann, Andreas Hummel, Kati Messerschmidt, Volker Neubeck, Stefan Lux, Dirk Vökler (Universität Jena) Grabungsleitung: Dr. Marcus Beck (Nürnberg), Sebastian Pfeifer M.A. (Universität Jena) Bodendenkmalpflege: Dr. Ines Spazier (TLAD Weimar)
Literatur: L. Hemmann/C. Pasda/D. Vökler: Ölknitz, Jena, Rothenstein – Drei Fundstellen des Magdalénien im Saale-Tal in Thüringen. – Arch. Korrbl. 38, 2008, 1-12.
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